Erich Ziegler

Erich Ziegler (1900) was één van de organisatoren van de revue in kamp Westerbork. Zijn werk bood Ziegler een beschermde positie en een vrijstelling van transport. Ziegler zette zijn leven in Westerbork op papier in zijn moederstaal in 1946.

Erich Ziegler.

Erich Ziegler

‘Am 2. Dezember 1942 wurde ich nach Westerbork transportiert. Im Beginn war ich im Innendienst and dann in der Bagage-Abteilung tätig. Am 27.12.42 wurde ich erstmalig von meiner Arbeitsgruppe gebeten als Berufskünstler bei einem Unterhaltungsabend, der für die Lagerinsassen gegeben wurde, mitzuwirken. Dies war mein Dubüt in Westerbork, an diesem Abend wirkten ausser Chaja Goldstein und mir, nur Dilettenten mit. Zu dieser Zeit war ausserdem an Artisten noch Max Ehrlich im Lager. Da wur fühlten, dass eine ablenkung für die Lagerinsassen nötwendig wäre, bearbeiteten wur einen gemeinsamen Plan um einerseits unseren Mitgefangenen einige Abende zu bieten, die sie aufheitern sollten und andererseits um evtl. wieder in unsererem Beruf Tätig sein zu können.

Dieser Gedankengang wurde von der Jüdischen Lagerleitung sehr unterstützt und es gelang, den Deutschen Lagerkommandant dazu zu bewegen, derartige Veranstaltungen zu genehmigen. Während der Vorbereitungen zu einem Solchen Unterhaltungsabend kamen im Mai 1943 mit einem der grossen Transporte noch eine Reihe weiterer Berufsartisten, wie zum Beispiel Willy Rosen and Camilla Spira nach Westerbork. Auf Grund dessen wurde zusammen mit der Jüdischen Selbstverwaltung die Möglichkeit ausgearbeitet um für die Künstler eine vorlaefige Sperrmöglichkeit zu schaffen. Es gelang zu erreichen, dass all diejenigen, die an der künstlerischen Arbeit beteiligt waren vorläufig vor dem Weitertransport zum Arbeidseinsatz nach dem Osten geschützt waren.

Da des Spezialgeböt von Willy Rosen und mir “Revue” gewesen ist und wir bereits vond Besetzung Hollands in Scheveningen und Amsterdam Revuen gespielt hatten, machten wir den Vorschlag auch in Westerbork eine Revue für die bunten Abende zusammen zu stellen. Dieser Vorsschlag wurde gutgeheissen.

Da im Lager Malerei, Schneiderei und allen anderen Betriebe vertreten waren, so konnten die zur Aufführung einer Revue nötigen Arbeiten, wie Decoration malen, Koestüme anfertigen, etc. van den Lagerinsassen ausgeführt werden. Auch wer im Lager eine Anzahl Musiker, die teils bereits eine Sperre hatten und die teils nunmehr auf Grund ihrer Mitarbeit bei der Revue eine vorläufige Sperrung erhielten.

Willy Rosen schrieb die Texte zur Revue, die Musik wurde von ihm und mihr gemeinsam gemacht, die Regie der Revue lag dem Gruppenleiter der “Gruppe Bühne”, Max Ehrlich, ob.

Willy Rosen schrieb die Texte zur Revue, die Musik wurde von ihm und mihr gemeinsam gemacht, die Regie der Revue lag dem Gruppenleiter der “Gruppe Bühne”, Max Ehrlich, ob.

Sämtlich texte mussten dem Kommandant vor Beginn der Proben vortgelegd werden, sowie auch die Musiken und wurden von ihm begutachtet. Dabei kam es öfters vor, dass Teille ausfallen mussten, oder enderungen angeordnet wurden. Da der Kommandant ein unerwartetes Verständnis für unsere arbeit zeigte, gelang es, die Gruppe durch Schaffung eines Chors und eines Ballettes aus Dilletanten Bühne vorläufig gesperrt zu bekommen.

Bei vielen Vorstellungen war der Kommandant selbst anwesend, anders falls wurden die Abende von einem SS-Mann onder einem Marechaussee überwacht. Nachdem die erste Revue in Westerbork ein Erfolg war, wurde angeordnet, das weitere Revuen einstudiert und aufgefuehrt werden sollten, was auch geschah.

Durch die persönliche Zendur der Revuen durch den Kommandanten vor Beginn der Proben, und bei Generalprobe, wobei er Seine Anweisung direkt an die Künstler gab und durch sein häufiges unerwartetes Erscheinen bij den Proben, kamen die Künstler in nähere Berührung mit dem Kommandanten. Die dauende Kontrolle erschwerte auch in jeder hinsicht die künstlerische Arbeit, aber trotzdem gelang es, die Vorstellung an einem hohen Niveau zu halten.

Der Evacuationtransporte im September 1944 setzte unserer Arbeit ein Ende, da fast alle Mitglieder der Gruppe Bühne auf Transport nach Theresienstadt gehen mussten.’